

Ein kleiner Schnitt an einer scharfen Kante, ein Fremdkörper im Auge oder eine stärkere Verletzung: Arbeitsunfälle lassen sich trotz guter Prävention nicht vollständig ausschließen. Umso wichtiger ist es, dass geeignete Erste-Hilfe-Materialien im Ernstfall schnell gefunden werden und unmittelbar zugänglich sind.
In vielen Betrieben ist die Ausstattung jedoch auf unterschiedliche Schränke, Räume oder Arbeitsbereiche verteilt. Beschäftigte müssen dann zunächst überlegen, wo sich Verbandmaterial, Pflaster oder Augenspülungen befinden. Eine zentral installierte Erste Hilfe Station wie der ACTIOMEDIC® SafetyPoint bündelt wichtige Materialien an einem deutlich sichtbaren und fest definierten Standort.
Arbeitgeber müssen Mittel und Einrichtungen zur Ersten Hilfe bereitstellen und regelmäßig auf Vollständigkeit und Verwendungsfähigkeit überprüfen lassen. Darüber hinaus müssen Beschäftigte über die vorhandene Erste-Hilfe-Ausstattung informiert und entsprechend unterwiesen werden. Das ergibt sich unter anderem aus der Arbeitsstättenverordnung.
In der Praxis reicht es deshalb nicht aus, einen Verbandkasten irgendwo im Betrieb aufzubewahren. Entscheidend ist, dass die Ausstattung:
Eine zentrale Erste Hilfe Station kann diese Organisation deutlich vereinfachen. Alle wichtigen Komponenten haben einen festen Platz und lassen sich im Rahmen betrieblicher Kontrollroutinen gemeinsam überprüfen.

Der ACTIOMEDIC® SafetyPoint ist eine kompakte Erste Hilfe Station zur Wandmontage. Auf einer gut sichtbaren grünen Hartschaumplatte werden drei unterschiedliche Versorgungsbereiche zusammengeführt:
Mit einer Größe von etwa 70 × 55 cm bleibt die Station übersichtlich und benötigt dennoch vergleichsweise wenig Wandfläche. Dank der vorbereiteten Befestigungsmöglichkeiten und des mitgelieferten Montagematerials kann sie an einem geeigneten, zentralen Standort angebracht werden.
Die einzelnen Produkte sind offen sichtbar oder durch transparente Abdeckungen erkennbar. Dadurch lässt sich schnell erfassen, welches Material vorhanden ist und wo es entnommen werden kann. Gleichzeitig werden die Inhalte vor Staub und Spritzwasser geschützt.
Der orangefarbene Verbandkoffer enthält eine Verbandstofffüllung nach DIN 13157. Sein schlag- und bruchfestes ABS-Gehäuse schützt das Material im betrieblichen Alltag vor äußeren Einflüssen.
Transparente, steckbare Trennwände sorgen für Übersicht im Inneren. Der mehrsprachige Aufdruck erleichtert zudem die Orientierung in international zusammengesetzten Teams. Bei Bedarf kann der Koffer aus seiner Halterung genommen und direkt zum Unfallort gebracht werden.
Welche Art und Anzahl von Verbandkästen ein Betrieb benötigt, richtet sich allerdings nach der Zahl der Beschäftigten, der Branche, den betrieblichen Gefährdungen und der räumlichen Struktur. Orientierung bietet unter anderem die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung.
Die Stationen sind auch mit einem Koffer nach ÖNORM Z1020:2025 erhältlich oder alternativ mit detektierbaren Pflastern für die Lebensmittelindustrie.
Gelangen Staub, Schmutz oder Chemikalien in die Augen, zählt jede Sekunde. Die Medidrop II Augenspülstation hält zwei unterschiedliche Augenspülungen unmittelbar griffbereit. Ein integrierter Spiegel und Anwendungspiktogramme unterstützen die schnelle und möglichst sichere Anwendung.
Die Station ist mehrsprachig beschriftet und lässt sich intuitiv bedienen. Eine transparente Schutzhaube schützt die Flaschen vor Staub und Spritzwasser, ohne den direkten Zugriff unnötig zu erschweren.
Wichtig: Ob und welche Augenspülung für einen Arbeitsplatz benötigt wird, sollte immer aus der Gefährdungsbeurteilung hervorgehen. Bei Tätigkeiten mit bestimmten Gefahrstoffen sind außerdem die jeweiligen Sicherheitsdatenblätter und betrieblichen Vorgaben zu beachten. Eine Augenspülstation ersetzt weder die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung noch eine notwendige ärztliche Behandlung.
Kleinere Schnitt- und Schürfwunden gehören zu den häufigsten Verletzungen im Arbeitsalltag. Mit dem EasyAid Pflasterspender lassen sich Pflaster hygienisch einzeln nach unten entnehmen und anschließend direkt auf die Wunde aufbringen.
Der Pflasterspender bietet Platz für drei Pflastervarianten. So können unterschiedliche Größen oder Ausführungen passend zum Einsatzbereich bereitgestellt werden. Für Produktions- und Lebensmittelbereiche gibt es ACTIOMEDIC® SafetyPoint DETECT. Dort beinhaltet der Pflasterspender speziell detektierbare Pflaster.
Eine transparente Abdeckung schützt die Pflaster vor Schmutz, Staub und Spritzwasser. Gleichzeitig bleibt der Füllstand sichtbar, sodass fehlende Pflaster bei der regelmäßigen Kontrolle schnell auffallen. Optional ist ein Diebstahlschutz erhältlich.

Einheitlich gekennzeichnete Standorte verkürzen die Suche nach benötigten Materialien. Gerade in Stresssituationen ist ein fester, gut sichtbarer Anlaufpunkt leichter zu finden als eine auf mehrere Schränke verteilte Ausstattung.
Verbandmaterial, Augenspülungen und Pflaster stehen gebündelt zur Verfügung. Kleinere Verletzungen können dadurch zügig erstversorgt werden. Bei ernsteren Verletzungen müssen selbstverständlich weitere Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden.
Da die wichtigsten Komponenten an einem Standort zusammengeführt sind, können Verantwortliche Füllstände und Verfallsdaten leichter kontrollieren. Verbrauchte, beschädigte oder abgelaufene Materialien sollten unverzüglich ersetzt werden.
Verbandmaterialien, Augenspülflaschen und Pflaster werden durch Koffer beziehungsweise Abdeckungen vor Staub und Spritzwasser geschützt. Das ist insbesondere in Produktion, Werkstatt und Logistik ein wichtiger praktischer Vorteil.
Eine deutlich sichtbare Erste-Hilfe-Station erinnert Beschäftigte im Arbeitsalltag an das Thema Sicherheit. Sie macht zugleich deutlich, dass Erste-Hilfe-Organisation ein fester Bestandteil des betrieblichen Arbeitsschutzes ist.

Die Station kann überall dort eingesetzt werden, wo Beschäftigte oder andere Personen schnell Zugang zu Erste-Hilfe-Material benötigen. Typische Einsatzorte sind:
Der konkrete Standort sollte anhand der Gefährdungsbeurteilung ausgewählt werden. Ideal ist eine frei zugängliche, gut beleuchtete und von den relevanten Arbeitsbereichen schnell erreichbare Stelle. Türen, Verkehrs- und Fluchtwege dürfen durch die Montage nicht beeinträchtigt werden.
In größeren oder räumlich weitläufigen Betrieben kann mehr als eine Station notwendig sein. Zwei sinnvoll verteilte Standorte können im Notfall geeigneter sein als eine einzelne Station, die nur über einen langen Weg erreichbar ist.
Mit der Montage allein ist es nicht getan. Damit die Station dauerhaft einsatzbereit bleibt, empfiehlt sich ein klar geregelter Kontrollprozess:
Auch Veränderungen im Betrieb sollten berücksichtigt werden. Neue Maschinen, zusätzliche Arbeitsbereiche, veränderte Gefahrstoffe oder eine steigende Beschäftigtenzahl können eine Anpassung der Erste-Hilfe-Ausstattung erforderlich machen.
Der ACTIOMEDIC® SafetyPoint verbindet einen DIN-konformen Verbandkoffer, eine Augenspülstation und einen Pflasterspender zu einer übersichtlichen Erste Hilfe Station. Dadurch sind wichtige Materialien zentral, sichtbar und unmittelbar erreichbar.
Besonders in Produktion, Werkstatt und Logistik kann ein solcher fester Standort helfen, Suchzeiten zu verkürzen und die regelmäßige Kontrolle der Ausstattung zu vereinfachen. Auch für Büros und öffentliche Einrichtungen bietet die kompakte Wandstation eine gut erkennbare Lösung.
Welche Ausstattung im Einzelfall erforderlich ist und wie viele Stationen benötigt werden, muss jedoch stets anhand der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung, der Beschäftigtenzahl und der räumlichen Gegebenheiten entschieden werden.
Sie möchten Ihre betriebliche Erste-Hilfe-Ausstattung übersichtlich an einem zentralen Standort organisieren? Entdecken Sie den ACTIOMEDIC® SafetyPoint in der Standard, DETECT oder ÖNORM Ausführung.
ACTIOMEDIC® ist eine Marke von
GRAMM medical steht seit über 100 Jahren für die Entwicklung und Herstellung von Medizinprodukten. Als deutscher Medizinproduktehersteller setzen wir den Fokus auf erstklassige Qualität und innovative Produktlösungen für den professionellen, betrieblichen und privaten Einsatz.